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Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit bin ich ab naechstem Jahr, 1.1.2007 angestellt und, wie es verdi und die charite so will, auch sofort nach Tarif - angelehnt an den TVoeD - bezahlt. Fuer mich macht das nicht so den grossen Unterschied. Verdi hat da ganz toll verhandelt: bis zu 4,5% mehr Geld (Anhebung erfolgt in 3 Stufen ueber 3 Jahren) bei Halbierung des Urlaubs- und Weihnachtsgeldes (was Angestellte, die in den letzten paar Jahren eingestellt wurden sowieso nicht bekommen, also ja nich so schlimm) und in einem ergaenzenden "Tarifvertrag zur sozialvertraeglichen Begleitung von Restrukturierungsmaßnahmen in der Charité" werden betriebsbedingten Kündigungen bis Ende 2012 ausgeschlossen.
Das ist doch toll! Nur, um die "Restrukturierungsmaßnahmen an der Charité erfolgreich umsetzen" zu koennen (Zitat: Direktor des Klinikums Dr. Behrend Behrends) "erhaelt die Charité aber Instrumente, die es ermoeglichen, das Personal deutlich flexibler einzusetzen." (Zitat: interner Bericht der Unternehmenskommunikation der Charite). Das heisst dann: "So koennen Mitarbeiter, deren Arbeitsplatz wegfaellt, dauerhaft oder befristet für eine neue Beschaeftigung eingesetzt werden. Der neue Arbeitsplatz sollte in erster Linie in der Charité angesiedelt sein, die Vermittlung kann aber auch an einen externen Arbeitgeber erfolgen. Dazu wird eine Personal Service und Management Agentur eingerichtet, die auch dafuer zustaendig ist, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für neue Taetigkeiten zu qualifizieren."(ebenfalls aus dem internen Bericht der Unternehmenskommunikation der Charite). Soso. An externe Arbeitgeber also. Meinen herzlichen Glueckwunsch an die Charite fuer ihr Verhandlungsgeschick!
geposted um: 15:01 | kategorie: /berlin | dauerhafte verknüpfung